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Europäischer Konsumgipfel – Die Jugend will Veränderung

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Am vergangenen Wochenende trafen sich in Bonn junge Menschen aus Malta, Polen, Deutschland und Österreich, um sich darüber auszutauschen, wie unser Konsum einen positiven Einfluss darauf haben kann, die Welt ein bisschen besser zu machen. Ziel war der Austausch über Initiativen und Projekten in welchen sich junge Menschen in Europa engagieren, um die dieses Ziel zu verfolgen. Es waren also im klassischen Sinne mehr TeilgeberInnen als TeilnehmerInnen anwesend für welche dies nicht nur in der Theorie, sondern vor allem in der Praxis Relevanz hat.

Aber auch der Blick über den eigenen Tellerrand hinaus war möglich. Bei einer offenen Paneldiskussion mit dem Arbeitsrechtsexperten Sergio Chávez aus El Salvador und Arnold Cassola, ehemaliger Generalsekretär der Europäischen Grünen aus Malta, war der Fokus darauf, wie wir uns als junge Menschen Einfluss auf Politik und Gesellschaft zu Themen des ethischen Konsums verschaffen können. Es reicht nämlich oft nicht aus gut zu handeln, sondern auch die Rahmenbedingungen müssen verändert werden, damit es kein Kampf gegen Windmühlen wird.

In Workshops wurde am Nachmittag dann eigene Fortbildung betrieben. Welche Dinge muss ich beachten, wenn ich eine Kampagne starten will und wie wird diese dann erfolgreich? Wie kann ich die Öffentlichkeit in meine Projekte einbinden? Wie kann ich meine Ideen in einem Videoclip gut umsetzen? Wo sind die politischen Stellschrauben für Veränderung hin zu ethischem Konsum?

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Abends konnten dann gute Ansätze gefeiert werden. Die Preisverleihung zum Europäischen best-practice-Wettbewerb präsentierte Gewinnerinnen und Gewinner aus verschiedenen Kategorien. Auch hier wurde noch einmal die Unterschiedlichkeit der Ansätze und Diversität von Menschen die sich zum Thema engagieren sichtbar. Alle Teilnehmerinnengruppen des Wettbewerbs und deren Ideen sind auf der Website einsehbar.

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Insgesamt war es schön zu sehen, wie viele Menschen mit positiver Energie sich aus ganz Europa aufgemacht haben um in Bonn gemeinsam an einer besseren Welt zu basteln. Kleine Ideen größer zu machen, schöne Ansätze zu verbreiten und neue Verknüpfungen aufzubauen, das hat gut geklappt.

I Shop fair ist ein europäisches Netzwerk von KonsumentInnen, die sich aktiv für eine sozial und ökologisch nachhaltige Wirtschaftsweise einsetzen. Das Netzwerk besteht aus fünf PartnerInnen-organisationen: Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und Christliche Initiative Romero (CIR) aus Deutschland, Südwind aus Österreich, Kooperative Kummerc Gust (KKG) aus Malta und Institut für Globale Gerechtigkeit (IGO) aus Polen. I Shop Fair bietet AktivistInnen und Jugendlichen Aktionsmöglichkeiten, unsere Konsumgesellschaft nachhaltiger zu gestalten und stellen Informationen über die Situation der ArbeiterInnen in den Ländern des Südens zur Verfügung. Das Netzwerk wird von der Europäischen Union gefördert. Mehr Infos unter www.ishopfair.net.

Dies ist ein Crosspost eines Beitrages den ich im Blog des BDKJ geschrieben habe. Dort gibt es auch eine Bildergalerie der Veranstaltung.

CC BY-SA 3.0 DE
Inhalte auf raphabreyer.de stehen i.d.R. unter freier Lizenz (Näheres im Impressum ). Der Artikel „Europäischer Konsumgipfel – Die Jugend will Veränderung“ (Text) steht unter der CC BY-SA 3.0 DE Lizenz. Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Rapha Breyer.

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