Ich habe heute spontan versucht die Hauptversammlung des Bundes der deutschen katholischen Jugend mit Storify anhand ihres social media Outputs nachzuerzählen.
Dabei bediente ich mich aller Tweets mit dem Hashtag #bdkjhv, des BDKJ Posterous-Blogs, sowie der frei über Flickr verfügbaren Bilder.
Dies ist ein Test, ob es schon genug rauschen im Online-Blätterwald gibt, um eine solche Veranstaltung, ohne dabei gewesen zu sein, zu verstehen und zusammen zu fassen.
Deshalb freue ich mich über jegliche Art der Rückmeldung. Aber schaut es euch zuerst einmal an. Weiterlesen →
Mein Freund Daniel betont immer, dass niemand Twitter nutzen muss und dass es keine festen Regeln gibt wie man Twitter zu benutzen hat. Eine Zahnbürste hat eine feste Funktion, Twitter hat dies nicht. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten zu welchem Zweck Twitter eingesetzt werden kann.
Das Unternehmen Twitter stellt nur eine Plattform zur Verfügung. Als Benutzer kann man darüber Nachrichten mit einer Länge von 140 Zeichen mit der Welt teilen, ein sogenannter Tweet. Man kann entscheiden ob nur ausgewählte Menschen das Lesen können (die eigenen Follower) oder ob es eine Nachricht für alle sein soll. Darüber hinaus gibt es ein paar Funktionen die Twitter zu einem guten Tool machen. Weiterlesen →
Es war ein turbulentes Jahr dieses 2011. Vor allem für mich persönlich. Viel neues, viel vertrautes und vor allem viel spannendes. Ich habe mir gerade überlegt, was denn so meine Highlights waren. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit hier mein Ranking.
1. Lieder des Jahres
Bon Iver – Minnesota
Sicherlich das von mir meistgehörte Lied 2011. Oft im Zug auf der Fahrt vorbei an Sonnenuntergängen und durch Nebelwälder.
We invented Paris – Iceberg
Eine Band damals noch ohne Album. Entspannt und energiegeladen. Schöne Zusammenstellung auch in verschiedenen Versionen.
2. Sendung des Jahres
Bauerfeind (3sat/ZDF.Kultur)
Hier das Weihnachtsspecial in der ZDF Mediathek.
Keine andere Sendung hat mir in diesem Jahr gezeigt wie ungezwungen und dennoch informativ Interviewfernsehen sein kann. Inhaltlich spannend, menschlich, mit Einblick in Produktion und Hintergrund. Danke Katrin.
3. Berg des Jahres
Schauinsland
Hier die Smartrunner Strecke.
Kein anderer Berg musste dieses Jahr meine Anwesenheit öfter ertragen. Schöner Anstieg, 11km, 800 Höhenmeter. Gleichmäßig und angenehm.
4. Location des Jahres
House oft the Solid Dudes
Hier der Foursquare Login.
Meine Unterkunft in Philadelphia in welcher drei Jungs wohnen von denen ich viel über Amerika und vor allem die Amerikaner gelernt habe.
5. Einspieler des Jahres
In Vino Veritas – Was von der Nacht übrig blieb (NeoParadise, ZDF_Neo)
Verbindung von zwei Welten die nichts miteinander zu tun zu haben scheinen. Berliner Partyhipster und Gesellschaftspolitik. Dazu intelligent gefragt und zu einer Gesamtheit zusammengeschnitten ohne vorzuführen.
6. Band des Jahres
Kasabian
#AusGründen
7. Politiker des Jahres
Winfried Kretschmann
Für mich hat es in diesem Jahr kein anderer geschafft, soviel Realismus und Pragmatismus in die Politik zu bringen. Ohne Aktionismus und Hektik.
8. Unternehmen des Jahres
Deutsche Bahn AG
Bei keinem Unternehmen war ich in diesem Jahr ein besserer Kunde. Die Bahn halt ich für absolut unterschätzt. Meist zuvorkommend und fast immer mit gutem Service und ein bisschen Witz.
9. Software des Jahres
Tweetdeck
Hier gibt’s die Möglichkeit seinen Twitterstream zu ordnen. Für mich der Informationskanal über vermeintliche Randthemen und aktuelles. Schneller, übersichtlicher und organisierter gibt’s das nicht.
10. Situation des Jahres
Die Verhaftung meines New York Hosts in der U-Bahn in New York.
Selten fühlte ich mich so bestätigt in meinen Vorurteilen über die amerikanische Gesellschaft und vor allem deren Ängste und Werteauffassungen.
Vor ein paar Tagen hatte ich die Möglichkeit mit Moritz Meyer, dem mobilen Journalisten der Rhein-Zeitung, in Mainz zu sprechen. Er bearbeitet tagtäglich Themen von lokalem Interesse und erstellt dazu Videos, Texte und Bilderstrecken.
Ich wollte von Ihm wissen, wie sich sein Arbeiten durch die Personalisierung im Journalismus ändert. Natürlich mit einem perspektivischen Blick in die Zukunft.
Um die Grenze zwischen beruflich und privat auszutesten, redete ich mit ihm natürlich auch über Fußball.
Zur vollständigen Information muss ich noch hinzufügen, dass die Millonarios Maguncia das letzte Ligaspiel nur unentschieden gespielt haben. Die Meisterschaft ist noch offen.
Technologie birgt immer Gefahren. Die Gefahren, dass die Menschen nicht wissen, wie mit ihnen umzugehen ist und das sie deshalb nicht darauf achten welche Auswirkungen ihr umgang damit auslösen kann.
Diese Erfahrung macht in einer natürlich unreflektierten Art und Weise der pubertierende Schüler Jakob in „Homevideo“ (Zu sehen in der ARD Mediathek). Er filmt sich in seiner Verliebtheit beim onanieren und gesteht seinem Schwarm Hanna seine Liebe als Videotagebuch. Als seine Mitschüler die Kamera über seine Mutter ausleihen und die Clips finden, nimmt das Unheil für Jakob seinen Lauf, dessen vorläufiges Ende im Jahre 2011 zwangsläufig erscheint: Das Video landet im Netz und Jakob wird zur Lachnummer der ganzen Schule. Die Eltern in der Klassenkonferenz schwimmen zwischen persönlichen und gesetzlichen Lösungsvorschlägen, kommen aber nicht weiter. Sobald es ein bisschen Grundlegender wird, wird darauf verwiesen, dass dies ja eher ein Thema für die Feuilletons zu sein scheint. Alle Vorschläge von Jakobs Vater, der Polizist ist, gehen auch am Kern des Problems vorbei. Gerichtliche Verfahren wegen Nötigung oder Erpressung stellen die Reputation des jungen Mannes ebenso nicht wieder her, wie das Verbot zur Weiterverbreitung des Videos auf Handys und im Netz.
Damit sich der Film im echten Leben nicht wiederholt brauchen wir eine Gesellschaft der Medienkompetenz.
Zurzeit gibt es bei der ING-Diba eine Aktion die sich DiBaDu und dein Verein
nennt. Auf einer Plattform kann jeder seinen Verein vorstellen und Stimmen dafür Sammeln. Die 1000 Vereine mit den meisten Stimmen bekommen jeweils 1000 Euro. Aus! Fertig!
Das ist natürlich eine Marketingaktion. Natürlich hoffen die Macher dieser Aktion, dass die Diba als soziales Unternehmen angesehen wird. Was sind bei einem positiven Markenimage schon 1.000.000 Euro Marketingkosten? Darüber kann man denken was man will, aber eins geht gar nicht: So eine Chance nicht zu nutzen!
Leider sind die meisten Aktionen der Pfadfinder und der Jugendarbeit allgemein ziemlich weit hinten. Angesichts der Mitgliederzahlen und der Reichweite die wir haben finde ich das sehr enttäuschend. Aber noch ist Zeit das zu ändern. Ich habe 375 Freunde bei Facebook. Jeder von denen hat sicher nochmal 50 andere Freunde. Jede Person hat 3 Stimmen bei der Aktion. Das macht überschlagen 50.000 Stimmen. Um die Top1000 zu kommen müssten 2000 Stimmen locker ausreichen. Wenn also nur jeder 25. mitmacht, bekommen wir 1000 Euro.
In den letzten Wochen und Monaten habe ich viel Material gesammelt aus dem ich ein paar schöne Clips machen will. Leider hat mich die Technik soweit im Stich gelassen, dass der Output eher gering war. Nun habe ich mich mit Adobe Premiere auf friedliche Koexistenz geeinigt. Das Ergebnis ist immerhin, dass die technische Qualität der Videos meiner Meinung nach besser wird.
Zu sehen ist das in “The Day of the Athlete”. Dafür habe ich meinen Freund Flo bei seinem Rennen begleitet. Aber seht und urteilt selbst.
Vor zwei Wochen traf ich mich in Dortmund mit dem Leiter der Stadtredaktion Dortmund der Ruhrnachrichten Philipp Ostrop. Ich wollte wissen, wie es im Pott mit dem Lokaljournalismus weiter geht. Wie Crossmedial weitergedacht wird und wie Social Media den Arbeitsalltag in der Redaktion verändert. Natürlich habe ich auch ein Geschenk mitgebracht.
In meinen Bewerbungen gebe ich immer an, dass ich in der DPSG meine Leiterausbildung abgeschlossen habe und nun selber junge Erwachsene ausbilde. Darauf bin ich stolz. Leiter in der DPSG lernen viel über Aufsichtspflicht, Recht, Pädagogik und Finanzen. Am meisten lernen sie allerdings über sich selber. Sie lernen ihre Grenzen kennen und zu respektieren, sie lernen zu reflektieren, auf sich selber zu achten und gemeinsam in der Gruppe Entscheidungen zu treffen, die sie selbst auch zufrieden stellen. Die Lernplattform dafür ist der Woodbadgekurs.
Das ist eine klasse Ausbildung die ihresgleichen sucht. Auch im Berufsleben sind mir immer wieder fähige, aufgeweckte und gute Leute über den Weg gelaufen bei denen es mich nicht wunderte, als ich herausfand, dass sie Georgspfadfinder sind.
So weit, so gradios!
Das Problem ist allerdings, dass diese Woodbadgekurse immer wieder ausfallen. Ehrenamtliche Leitungskräfte bereiten monatelang vor und das Ergebnis ist: Absage.
Für mich kann dies drei Gründe haben:
1. Bei der Planung und Ausschreibung läuft etwas schief.
2. Die Leiter in der DPSG haben kein Interesse an Ausbildung.
3. Die DPSG kümmert sich zu wenig um die Vernetzung der Akteure. Weiterlesen →
Den Anfang machte eine Schnappsidee von @wwwchrisde, nur ohne Alkohol: Wie wäre es eigentlich mit einem Tippspiel zur DPSG Bundesversammlung? Jeder soll versuchen so gut wie möglich vorher zu sagen wie die Anträge in Lübeck abgestimmt werden.
Ich fand die Idee reizvoll und meldet Chris zurück, dass ich gerne mithelfen würde. Nachdem die technische Seite eher nicht meine Stärke ist, überlegte ich mir wie man ein faires Spieldesign machen könnte, mit welchem man auch bei geänderten oder zurückgezogenen Anträgen einen gerechten Spielablauf garantieren kann. Dann noch schnell ein paar einleitende Worte schreiben und nicht mal 24 Stunden nach der ersten Idee war das DPSG BV Tippspiel online.
Nach dem #kt12 jetzt auf dem Weg nach #Berlin. Arbeit, #bpb Kongress und #jaonline vom @_dbjr. Dazu Freunde treffen. Ich freue mich drauf. vor 12 Stunden