Auch heute wieder ein kleiner Überblick über die Bundesversammlung in Köln. Weiterlesen
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Auch heute wieder ein kleiner Überblick über die Bundesversammlung in Köln. Weiterlesen
Auch der Freitag brachte social media Output. Hier ein Überblick.
Die DPSG Bundesversammlung in Köln ist in vollem Gange. Der erste Tag war geprägt vom Berichtsteil und der dazugehörigen Aussprache. Ein paar Eindrücke habe ich in einer social media Schau zusammengefasst.
Profis spielen keine Karten die nur mit Glück gewinnen. Bei Menschen die nur gelegentlich am Pokertisch sitzen, hört man oft ein murren nachdem eine schlechte Starthand zu einem hohen Gewinn geworden wäre. Drei fünfen in der Mitte machen eine Bube-fünf Starthand zu einem unbezwingbaren Monster. Von Profis hört man dazu nichts.
In der Textilindustrie wird auch gezockt. Allerdings ist der Einsatz höher: Es geht um Menschenleben. Natürlich nicht um das der Entscheider, sondern um das von schlechtbezahlten Mitarbeitern am anderen Ende der Welt. Mit mangelhaften Gebäuden, fehlendem Brandschutz und schlechter Arbeitssicherheit haben viele der Produzenten, um im Bild zu bleiben, eine schlechte Starthand. Das fällt nicht auf, solange sie das Glück einer erfolgreichen Spielentwicklung haben. Wenn allerdings langfristig der Normalfall des Unglücks, wie zuletzt in Dhaka, autritt, so heißt es oft game over, das Spiel ist vorbei. Verzockt.
Ohne Frage gehören Kik, Mango und Primark an den öffentlichen Pranger und die Verantwortlichen vor ein ordentliches Gericht. Doch was ist mit denen die Glück hatten, dass die für sie passenden Karten aufgedeckt wurden, in deren Fabriken bislang kein Unglück geschah? Auch diese Spielen mit dem Leben von Menschen, auch sie sind zu ächten.
Die entscheidende Frage ist: Hätte das Kleidungsstück der Firma XY theoretisch in betreffender Fabrik produziert werden können? Ja oder Nein.
Der Maßstab für inakzeptables amateurhaftes Verhalten ist also nicht das Unglück an sich, sondern, das Risiko eines Unglücks eingegangen zu sein. Dies gilt für jene, die in Fabriken produzieren, welche Mangel in der Bausubstanz vorweisen oder unzureichende Notfallmechanismen haben. Dazu gehören aber auch Produzenten die fahrlässig handeln und über diese Zustände keine Informationen besitzen oder ihre Produktion an Subunternehmer abgeben. Im Bild des Pokerspiels spielen sie mit, ohne zu wissen welche Karten sie halten.
Wir brauchen Unternehmen mit Rückgrat, die sich nicht auf ein solche Spiele einlassen, die Profi genug sind, nur mit langfristig erfolgsversprechenden Karten zu spielen, ergo dort produzieren wo keine Gefahr für Leib und Leben der Mitarbeitenden besteht. Dort wo sie sicherstellen können, dass die Menschen von dem was sie tun auch leben können. Die Textilindustrie muss endlich aufhören mit Absichtserklärungen und action plans die frühestens in ein paar Jahren zu Verbesserungen führen.
Solange dies nicht geschieht kann nur der Konsument die Waffen gegen Glücksspieler einsetzen: Seine Stimme und sein Geld.
Auf jeden Skandal folgt eine Entrüstung. Besonders oft steht derzeit die Bekleidungsindustrie im Fokus, was die Halbwertszeit der Aufregung verkürzt. Der Brand in einer pakistanischen Fabrik, in der Kik produzierte, ein weiterer Fabrikbrand in Bangladesh oder Gefängnisarbeit für Takko in China, um nur einige Beispiele zu nennen.
Letztere Geschichte ist besonders brisant, weil Takko durch den Beitritt zur Fair Wear Foundation im Oktober 2011 auf einem Weg der Einsicht schien.
Am 04.11.2012 berichtete Spiegel Online, dass Takko über einen Sub-Subunternehmer in chinesischen Gefängnissen produziere. Der Auftrag von Takko sei über Global Fashion Support China (GFS) an Ganville Hongkong Textiles Limited weitergeleitet worden. Bei Takko kannte man wohl nur die Adresse der Produktionsstätte, wusste aber nach eigenen Angaben nicht, dass es sich dabei um ein Gefängnis handelte. Außerdem habe der Subunternehmer GFS den Firmeneigenen Code of Conduct unterschrieben. Zwar ist keiner der Arbeiterinnen und Arbeiter gestorben – doch freie Wahl der Beschäftigung, wie sie die ILO Kernarbeitsnorm 29 und die Richtlinien der FWF vorschreiben, sieht anders aus.
Einen Tag nach Erscheinen des Artikels veröffentlichte Takko eine Pressemittelung zur Sache und räumte darin eigene Fehler ein. Diese ist aber Stand 07.02.2012 nicht mehr abrufbar, der alte Link führt ins Leere: Takko PM
Die anderen (positiven) Pressemitteilungen aus der Zeit sind nach wie vor erreichbar.
Ungewöhnlich wirkt auch die Reaktion der Fair Wear Foundation: In einer Pressemittelung vom 05.11.2012 steht:
„[Die] FWF zertifiziert Marken oder Bekleidung nie als ’100%’ fair – in jeder Zulieferkette für Bekleidung gibt es einfach zu viele Stellen, an denen etwas schief gehen kann.“
Als sich das erste Aufregungslüftchen gelegt hatte, ergänzte die FWF die PM doch noch mit Links. Der erste Brand Performance Check von Takko wurde verlinkt und die formale Beschwerde der FWF bei Takko beigefügt.
Beide Dokumente zeigen den Stand der „Verbesserungen“ bei Takko und die lückenhafte Überprüfung durch den FWF Brand Performance Check.
Der Brand Performance Check sollte die Missstände von Takko aufzeigen. Er wurde wohl vor dem Spiegel Online Artikel durchgeführt, aber erst danach veröffentlicht.
Durchgeführt wurde der Check von Stefanie Santila Karl (CSR Projektmanagerin bei Hess Natur) und Ivo Spauwen (FWF Niederlande).
Der Bericht basiert auf Daten die in der Takko Zentrale in Deutschland erhoben wurden. Eine Inspizierung von Produktionsstätten fand demnach nicht statt. Der Code of Labor Practice sei von vielen Zulieferern unterschrieben. Allerdings sei das Zuliefererregister unvollständig.
Inhalt des Berichts:
Mitarbeiter in Indien und Bangladesch haben an Trainings teilgenommen die von FWF Mitarbeitern durchgeführt wurden. In China wurden Mitarbeiter zu den FWF-Ansprüchen geschult, der Formulierung im Bericht abgeleitet, allerdings nicht von Mitarbeitern der FWF. Der Erfolg der Trainings sei dadurch zu messen, dass Mitarbeiter danach mehr „issues“ in den Fabriken aufgefallen seien.
Nur 5% der Lieferanten arbeiten seit weniger als einem Jahr mit Takko zusammen. Takko strebe langfristige Lieferbedingungen an, diese Absicht ist allerdings nirgends schriftlich fixiert.
Neue Produzenten in Indien und Bangladesch werden vor der Zusammenarbeit besucht, eine formale Voruntersuchung findet durch Takko allerdings nicht statt. Dadurch, dass China hier nicht explizit Erwähnung findet ist davon auszugehen, dass dort nicht einmal ein Besuch der Produktionsstätten zur Standartprozedur gehört.
Der Hauptfokus bei der Entscheidung für bestimmte Produktionsstätten liegt laut Takko auf der Produktionskapazität und der Qualität der Produkte. Soziale Standards seien nur dann ein Faktor, wenn es vorher eine eingereichte Beschwerde gegeben habe.
Für die Produktionsstätten in China gibt es keine Angaben über die Bezahlung der Arbeiterinnen und Arbeiter, da es Unregelmäßigkeiten mit den Dokumenten gab.
Es gibt kein geschriebenes Beschwerdemanagement bei Takko. Es liegt jedoch eine Beschwerde von einem Arbeiter aus einer chinesischen Fabrik vor. Diese betrifft die mangelnde Arbeitereinweisung, exzessive und erzwungene Mehrarbeit, Beschränkung bei den Arbeitsverträgen und Kinderarbeit. Eine Überprüfung durch die FWF im Mai 2012 in der Fabrik bestätigte die schlechte Arbeitereinweisung und die exzessiven Überstunden. Ein Takko Team besuchte daraufhin die Fabrik. Daten über die Verbesserung der Arbeitsbedingungen sollen bis 2015 geliefert werden. Die FWF empfindet diesen Zeitrahmen als zu lang.
Der Bericht findet keine Möglichkeiten zur Verbesserung in Bezug auf die Kernarbeitsnormen. „employment is freely chosen, no discrimination in employment and no exploitation of child labour.“
Das Audit Team konnte nicht ausschließen, dass einige der Dokumente z.B. zu Arbeitszeit, Überstunden und Bezahlung gefälscht seien. Sozialversicherungsdaten waren nicht vorhanden.
Die Fabriken nutzen Subunternehmer. Diese sind nicht über den FWF Code of Labour Practice informiert.
Zusammenfassend sagt der Bericht, dass die Daten über Zulieferer unvollständig sind. Bei den Zulieferern bei denen Daten verfügbar sind, zeigen sich gravierende Mängel: Arbeitsrichtlinien sind unbekannt, ein Beschwerdemanagement gibt es nicht, Daten zu Bezahlung und Sozialversicherungen sind größtenteils nicht vorhanden.
Dennoch sieht die FWF in weiten Teilen kein Verbesserungspotenzial. Die nächste Überprüfung steht für Oktober 2013 an.
Die FWF hat eine Beschwerdeprozedur mit welcher sich Dritte über Mitglieder beschweren können. Dieser Beschwerdereport über Takko kommt jedoch von der FWF direkt. Er reagiert auf den Spiegel Online Artikel vom 05.11.2012 der einem Zulieferer von Takko Zwangsarbeit vorwirft.
In den Ergebnissen steht, dass die FWF normalerweise keine Beendigung der Geschäftsbeziehungen mit Fabriken in denen Probleme auftreten billigt. Eigentlich sollten Probleme zusammen mit dem Zulieferer beseitigt werden. Eine Beendigung der Zusammenarbeit könne nur der letzte Ausweg sein. Bei Gefängnisarbeit gebe es jedoch keine andere Abhilfe.
Die FWF fordert, Takko soll die Zusammenarbeit beenden, alle Mitarbeiter und Vermittler informieren und die Liste der Zulieferer bis Ende 2012 vervollständigen. Diese Bedingungen werden jedoch erst beim nächsten Performance Check im Oktober 2013 von der FWF überprüft.
Die Dokumente vermitteln den Eindruck, dass Takko nicht fähig oder gewillt ist auch nur Informationen über ihre Produzenten systematisch zu sammeln. Auf einer solchen Grundlage kann m.E. keine strukturierte Verbesserung der Produktionsbedingungen stattfinden. Ich erwarte dies jedoch auch nicht von einem Unternehmen das funktioniert wie Kik in gelb.
Anders jedoch die FWF. Sonst würde die Kritik gengenüber Takko klarer ausfallen. Dies geschieht nicht, da dieser Skandal auch die FWF treffen würde. Zeitgleich mit der Recherche zum Spiegel Online Artikel entstand der Brand Performance Check. Hierin werden zwar einige gravierende Vergehen gegenüber den FWF Richtlinien festgestellt, die Gefängnisarbeit war den Kontrolleuren allerdings nicht aufgefallen. Es wurde sogar akzeptiert, dass nicht einmal eine vollständige Zuliefererliste ein Jahr nach dem Beitritt zur FWF vorlag.
Der krönende Abschluss ist, dass die Kontrolleure Takko bescheinigen, dass im Bereich Zwangsarbeit kein Verbesserungsbedarf bestehe. Da wurde wohl einiges übersehen und das entlarvt den FWF-Report als Luftnummer.
Vielleicht fallen die Sanktionen gegen Takko von Seiten der FWF jedoch aus einem anderen Grund so lasch aus: Takko dürfte mir seinem über eine Milliarde Euro Umsatz mit Abstand der größte Beitragszahler bei der FWF sein. Immerhin 82.750 € entgehen der Stiftung bei einem Rauswurf Takkos laut deren Beitragspreisliste.
Takko hat inzwischen die Pressemitteilung zur Sache gelöscht die eigene Fehler einräumte. Man macht sich von diesen Altlasten frei um keinen bleibenden Schaden zu behalten.
Die große Frage für mich ist, warum es die FWF und deren Mitgliedsunternehmen zulassen, von einem einzigen Mitglied die mühsam aufgebaute Kredibilität in Frage stellen zu lassen. Sie ist für große Unternehmen die derzeit einzige Möglichkeit ihre Absicht kundzutun die Bedingungen in ihrer Produktion verbessern zu wollen. Wenn dieser Konjunktivstrang Risse bekommt, dann kann nochmals von vorne angefangen werden. Der Verbraucher ohne Hintergrundwissen kann wieder getrost dazu übergehen nur nach dem Preis zu entscheiden. „Das ist doch eh alles das Gleiche mit diesen schlechten Arbeitsbedingungen.“
Leittragender davon ist nicht die FWF allein, sondern alle Unternehmen und Initiativen die im Bereich Grüne Mode oder nachhaltige Textilien tätig sind.
Ich will mit diesen Beschreibungen nicht die oben genannten „Es-ist-sowieso-alles-egal“-Leute bestätigen, sondern diejenigen die Dinge besser machen wollen dazu ermutigen zu sagen, dass sie Dinge besser machen wollen. Sie sollen jedoch abstand davon nehmen, fälschlicherweise zu sagen, dass sie es nun „gut“ machen.
Weitere Beiträge zum Thema:
http://www.fabeau.de/news/takko-fashion-made-in-chinesischen-gefangnissen/
netzwerkfairemode.wordpress.com/2012/11/13/gefangnissarbeit-beim-fwf-mitglied-takko/
Die Quellen nochmals als pdf
TakkoperformancecheckOct2012
complaintchinatakkoNov2012
Ich halte mich ja inzwischen oft in der Nette-Menschen-die-Gutes-tun-und-vernünftig-sind-Blase auf. Ihr wisst schon: Nicht die Mülltrenner, sondern die Müllvermeider, nicht die Bewusst-Esser, sondern die Bio-Lokal-Fanatiker. Eben diese Randgruppe, die es glaubt richtig zu machen, zu der ich in manchen Bereichen auch gehöre. Bewusst wird das jedoch immer nur dann, wenn ich diese Blase verlasse. Mit echten Menschen spreche und für grundlegende Diskussionen Kopfschütteln ernte.
Das war der Fall als ich für 3FREUNDE auf der PSI, der größen Werbeartikelmesse Europas war. Wir haben dort versucht herauszufinden, ob es im Bereich der Werbegeschenke und Promotionartikel Platz für unsere nachhaltigen Produkte gibt. Die Antwort ist recht einfach: Es gibt ihn, aber sowas von in der Niesche! Ein Großteil der Hallen war vollgestopft von billigen und billigsten Plastik und Kleinstelektronikartikeln. Kugelschreiber, Flaschenöffner und Servietten sind nur der Anfang. Der Trend geht zu aufblasbaren Schwimminseln mit Firmenlogo oder gelaserten Glaskubi mit 3D Dingsbums.
Schön war jedoch wenigstens einige Menschen gefunden zu haben, welche zumindest aus Geschäftsinteresse weitere Informationen von uns haben wollten. „Viele Kunden fragen sowas gerade nach“. Das macht Mut. Genau so ist es auch mit den schönen Beispielen die Dani Klütsch auf der PSI gefunden hat. Den Schock mit dem Plastik musste ich aber erst mal verdauen.
Das diese Verdauung schwierig ist, zeigt auch der Film von Max Mönch, einem Freund von mir, der neulich auf Arte lief. „Plastik – Fluch der Meere“ zeigt dabei die Gefahr die von einer immer höher werdenden Plastikkonzentration in den Weltmeeren ausgeht und vor allem auch wie wenig wir darüber wissen. Es hängt eben alles zusammen. Auch die Blase mit der Außenwelt.
Im Oktober durfte ich bei KlubKonkret zum Thema Engagement zu Gast sein. Für alle die es verpasst haben gibt es hier die ganze Sendung auf Youtube.
Ich habe heute spontan versucht die Hauptversammlung des Bundes der deutschen katholischen Jugend mit Storify anhand ihres social media Outputs nachzuerzählen.
Dabei bediente ich mich aller Tweets mit dem Hashtag #bdkjhv, des BDKJ Posterous-Blogs, sowie der frei über Flickr verfügbaren Bilder.
Dies ist ein Test, ob es schon genug rauschen im Online-Blätterwald gibt, um eine solche Veranstaltung, ohne dabei gewesen zu sein, zu verstehen und zusammen zu fassen.
Deshalb freue ich mich über jegliche Art der Rückmeldung. Aber schaut es euch zuerst einmal an. Weiterlesen
Mein Freund Daniel betont immer, dass niemand Twitter nutzen muss und dass es keine festen Regeln gibt wie man Twitter zu benutzen hat. Eine Zahnbürste hat eine feste Funktion, Twitter hat dies nicht. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten zu welchem Zweck Twitter eingesetzt werden kann.
Das Unternehmen Twitter stellt nur eine Plattform zur Verfügung. Als Benutzer kann man darüber Nachrichten mit einer Länge von 140 Zeichen mit der Welt teilen, ein sogenannter Tweet. Man kann entscheiden ob nur ausgewählte Menschen das Lesen können (die eigenen Follower) oder ob es eine Nachricht für alle sein soll. Darüber hinaus gibt es ein paar Funktionen die Twitter zu einem guten Tool machen. Weiterlesen
Es war ein turbulentes Jahr dieses 2011. Vor allem für mich persönlich. Viel neues, viel vertrautes und vor allem viel spannendes. Ich habe mir gerade überlegt, was denn so meine Highlights waren. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit hier mein Ranking.
1. Lieder des Jahres
Bon Iver – Minnesota
Sicherlich das von mir meistgehörte Lied 2011. Oft im Zug auf der Fahrt vorbei an Sonnenuntergängen und durch Nebelwälder.
We invented Paris – Iceberg
Eine Band damals noch ohne Album. Entspannt und energiegeladen. Schöne Zusammenstellung auch in verschiedenen Versionen.
2. Sendung des Jahres
Bauerfeind (3sat/ZDF.Kultur)
Hier das Weihnachtsspecial in der ZDF Mediathek.
Keine andere Sendung hat mir in diesem Jahr gezeigt wie ungezwungen und dennoch informativ Interviewfernsehen sein kann. Inhaltlich spannend, menschlich, mit Einblick in Produktion und Hintergrund. Danke Katrin.
3. Berg des Jahres
Schauinsland
Hier die Smartrunner Strecke.
Kein anderer Berg musste dieses Jahr meine Anwesenheit öfter ertragen. Schöner Anstieg, 11km, 800 Höhenmeter. Gleichmäßig und angenehm.
4. Location des Jahres
House oft the Solid Dudes
Hier der Foursquare Login.
Meine Unterkunft in Philadelphia in welcher drei Jungs wohnen von denen ich viel über Amerika und vor allem die Amerikaner gelernt habe.
5. Einspieler des Jahres
In Vino Veritas – Was von der Nacht übrig blieb (NeoParadise, ZDF_Neo)
Verbindung von zwei Welten die nichts miteinander zu tun zu haben scheinen. Berliner Partyhipster und Gesellschaftspolitik. Dazu intelligent gefragt und zu einer Gesamtheit zusammengeschnitten ohne vorzuführen.
6. Band des Jahres
Kasabian
#AusGründen
7. Politiker des Jahres
Winfried Kretschmann
Für mich hat es in diesem Jahr kein anderer geschafft, soviel Realismus und Pragmatismus in die Politik zu bringen. Ohne Aktionismus und Hektik.
8. Unternehmen des Jahres
Deutsche Bahn AG
Bei keinem Unternehmen war ich in diesem Jahr ein besserer Kunde. Die Bahn halt ich für absolut unterschätzt. Meist zuvorkommend und fast immer mit gutem Service und ein bisschen Witz.
9. Software des Jahres
Tweetdeck
Hier gibt’s die Möglichkeit seinen Twitterstream zu ordnen. Für mich der Informationskanal über vermeintliche Randthemen und aktuelles. Schneller, übersichtlicher und organisierter gibt’s das nicht.
10. Situation des Jahres
Die Verhaftung meines New York Hosts in der U-Bahn in New York.
Selten fühlte ich mich so bestätigt in meinen Vorurteilen über die amerikanische Gesellschaft und vor allem deren Ängste und Werteauffassungen.
Und bei euch so?